12.09.2021 – Besuch beim Popupcafe, die nächste Wanderung, die Reiseplanung und ein bisschen aus einem traditionellem Viertel
Vorgestern (Freitag) ging es am Vormittag mit einem Mitstreiter ins Ghibli Cafe. Das Cafe ist auch wieder ein Popup Cafe, anlässlich des 20. Jahrestages der Filmveröffentlichung von Chihiros Reise ins Zauberland. Um jedoch einen Platz zu ergattern, muss man entsprechen früh da sein, da es sehr beliebt ist. Also haben wir uns gegen zehn auf den Weg gemacht, um das zu probieren. Gegen halb elf waren wir in der Shopping Mall und konnten uns schon in eine Schlange einreihen. Jetzt mussten wir noch ein bisschen warten, da die Mall erst gegen elf öffnete. Punkt elf Uhr machte sich die Schlange auf zum Cafe. Alles in ordentlicher Reihenfolge, kein Schubsen, kein Gedränge. Am Cafe angekommen, mussten wir nochmal warten, bis jeder seine Handynummer angegeben und ein Ticket mit nummer bekommen hatte. Da wir weit vorne waren, haben wir die Nummer 25 & 26 bekommen. Allerdings waren diese Plätze schon mit einer Stunde Wartezeit angegeben. Nachdem man aber per SMS informiert wird, wann man dran ist, sind wir noch ein bisschen durch die Mall gelaufen und haben uns den Ghibli Shop nebenan, sowie ein paar Anime und Merchandise Shops angeschaut. Ziemlich genau eine Stunde später durften wir dann ins Cafe und ein paar Sachen bestellen. Das ganze war natürlich thematisch darauf abgestimmt, wer hätte es gedacht. Das ganze war natürlich sehr schön anzusehen aber auch lecker zu essen. Nachdem wir fertig waren, ging es wieder Heim, die gekauften Sachen erstmal verstauen.
Anschließend habe ich mich noch mit einer Bekannten getroffen, um die gemeinsame Jeju Reise zu planen. Nächsten Dienstag gehts rüber ins Hawaii Koreas. Mehr dazu natürlich, wenn ich dort bin. Also Unterkünfte und Flüge gesucht und gebucht. Am Abend ging es dann noch mit ihren Mitbewohnerinnen und ein paar Freunden von denen zum Abendessen. Das Abendessen war diesesmal so aufgebaut, dass man sich zuerst alles raus suchen konnte, was man haben wollte, das gewogen, bezahlt und anschließend von den Angestellten gekocht wurde. Entweder in Suppe oder einfach in der Pfanne. Bilder gibts wie immer hier:

Totoro aus dem Film 
Der Shop 
Das bestellte Menu (Macha Latte glaub…)
Gestern (Samstag) ging es mit der Bekannten dann Richtung Bukhansan. Da ein paar Leute aus der Uni auch dort hinwollten, aber eine deutlich anspruchsvollere Route geplant hatten, blieben wir erstmal bei der „normalen“ Route zum Gipfel. Nach etwas mehr als zwei Stunden, hatten wir uns erfolgreich zum Gipfel vorgekämpft. Da das Wetter aber leider etwas dunstiger war, war die Aussicht nicht so gut. Dafür brutzelte die Sonne aber auch nicht so herunter. Auf dem Weg nach oben haben wir noch zwei Koreanerinnen getroffen, die sich ebenfalls den Strapazen stellten. Mit denen haben wir uns kurz unterhalten, sind dann aber weiter zum Gipfel. Am Gipfel haben wir sie dann wieder getroffen und sind gemeinsam bis zum höchsten Punkt geklettert. Oben gab es dann jeweils Fotos von den Anderen. Nach dem Abstieg ging es erst Heim und duschen, anschließend noch zum Abendessen, um die Besteigung zu feiern. Bilder hier:

Ein Teil des Bergflusses 
Weiter oben eher ein kleinerer Fluss 
Eine neue, glaub Tempelanlage 
Katze oben am Gipfel 
Blick auf das Plateau vor dem Gipfel mit Stadt im Hintergrund 
Kletterer am Gipfel nebenan
Heute (Sonntag) war ich mit den Leuten von der ersten Wanderung unterwegs. Ursprünglich war geplant in ein Soju Museum zu fahren und ein Soju Tasting zu machen. Leider war das aber nicht geöffnet. So sind wir also nach Insa-dong (einem Stadtteil), um uns ein bisschen die dortige Marktstraße anzuschauen. In der Marktstraße selber gibt es von Restaurants, traditionellen Teehäusern, Geschäften für Kalligraphiepinsel und Geschäften für Souveniers einfach alles. (Das traditionelle Teehause, wo ich schon war, ist ebenfalls dort) Da wir erste gegen Mittag dort waren, haben wir uns noch in einer eher traditionellen Küche ein Mittagessen geholt. Bestellt wurden zwei Suppen mit Dumplings (gefüllte Teigtaschen, auch Mandu genannt) und einmal eine Variation an verschiedenen Dumplings. Insgesamt ein sehr sättigendes Essen und wirklich lecker! Anschließend sind wir noch zum Stadtfluss (Cheonggyecheon – 청계천) und haben dort ein bisschen die Füße für Abkühlung ins Wasser gehalten. Danach sind wir noch am größten Palast vorbei gelaufen (Gyeongbokgung – 경복궁) und ins Bukchon Hanok Village gegangen. Das Village besteht vor allem aus alten und traditionellen Häusern. Ein Großteil wurde vermutlich aufwändig renoviert und hergerichtet, sodass es nicht mehr wirklich „alt“ ist/aussieht, aber der Stil ist auf jeden Fall erhalten geblieben. Nach einer großen Runde und einigen Fotos haben wir uns wieder auf den Weg zurück gemacht, noch eine Freundin von den Leuten getroffen und sind dann gemeinsam zum Abendessen, mit Cafe im Anschluss. Das Essen, sowohl im Restaurant, als auch im Cafe waren wirklich lecker. Hier wieder die Bilder:

Tempel in Insa-dong 
Vorplatz mit Tüchern überdacht und mit einem Strom aus Fischen geschmückt 
Der Baum mit Lampions geschmückt 
Ein Gast mitten im Stadtfluss 
Einer der größten Paläste (nur der Eingang) 
Eine der Straßen im Hanok Village 
Und mit etwas weniger Menschen 
Mit Blick auf den N-Seoul Tower 
Das gemeinsame Abendessen
Der Plan die kommenden Tage sieht morgen (Montag) viel Uni vor und übermorgen (Dienstag) den Flug. Mittwoch melde ich mich dann wahrscheinlich bei euch wieder mit Updates aus Jeju 😀
Ich hoffe euch geht es soweit gut und bis dahin.
LG Jakob