Ausflüge in Busan, Uni und der Weg zurück

12.10.2021 – Eine Übersicht über die weiteren Ausflüge in Busan, den Uni Krempel und der Weg zurück

Hi zusammen, hier bin ich wieder. Gerade sitze ich im Zug nach Seoul zurück, denn die Tage geht es wieder ganz normal weiter. Nachdem ich hier aber schlecht Bilder hochladen kann, mach ich das wenn ich daheim bin.

Vorgestern (Sonntag) ging es noch zum Haedong Yongungsa Tempel, der nord-östlich von Busan und direkt am Meer liegt. Die Werbung lautet: „Der schönste Tempel in Korea“ und ich find das stimmt so auch. Die Lage direkt am Meer macht den Titel auch sehr gut möglich. Um zum Tempel zu kommen ging es vom Hostel mit dem Bus einmal quer durch die Stadt und noch ein Stück aus der Stadt heraus. Der Bus hält nicht direkt beim Tempel, sodass man noch ein bisschen laufen musste. Die Straße war bereits komplett voll mit Autos, die alle für einen Parkplatz anstanden. Nach so zehn Minuten zu Fuß, kam man schon an den Anfängen des Tempels an, die gespickt waren mit lauter kleinen Ständen. Man konnte dort vom Convenience Store bis traditionellen koreanischen Snacks alles finden. An den Ständen ging es dann vorbei zum eigentlichen Tempeleingang. Der zeichnete sich, wie üblich, durch eine kleine Dachkonstruktion aus, die bunt verziert war. Nach der Konstruktion ging es einige Stufen hinab Richtung Meer. Noch durch einen Tunnel hindurch und man konnte den Tempel bereits sehen. Da aber auch viel los war, ging es nicht direkt zum Tempel sondern erstmal zu einer kleinen Aussichtsplattform. Dort einige Bilder gemacht und wieder ins Getummel gestürtzt. Weiter ging es dann über eine Steinbrücke bis zu den eigentlichen Tempelgebäuden. Um die sind wir einmal rum gelaufen und haben Fotos gemacht. Danach ging es noch zu einer Statue ein paar Stufen nach oben, von der man auch nochmal die ganze Tempelanlage sehen konnte. Da einiges los war, sind wir relativ zügig wieder zurück zum Ausgang. Hier wurde dann noch das Mittagessen verspeist bevor es die Straße, die immer noch mit Autos voll war, zürück zum Bus ging. Mit dem Bus ging es dann zur zweiten Station, dem Haeungdae Beach. Da Busan am Strand liegt, gibt es eine relativ große Auswahl an Stränden. Der Haeungdae Beach ist ein zwar sehr touristischer aber doch sehr schöner Strand. Am Strand angekommen, erstmal einen Platz gesucht, Handtuch hin und Sonne und Meer genießen. Zwischendurch ging es noch schwimmen und in den Wellen toben. Ein paar Leute, die wir im Hostel gekennengelernt hatten, kamen auch später noch dazu, sodass es ein wirklich gemütlicher Strandtag war. Abends ging es Heim zum Hostel, duschen und anschließend wieder zu den Märkten fürs Abendessen. Bilder hier:

Gestern (Montag) war das Wetter dann leider deutlich schlechter als davor und zusätzlich gab es noch einen riesen Berg an Arbeit für die Uni zu beseitigen. Nach ein bisschen arbeiten an dem Berg im Hostel sind wir noch in ein Cafe gegangen. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem Ort für Brunch. Da es aber kaum Lokale in unserer Gegend gab und alles andere noch geschlossen hatte, ging es eben ins Cafe. Dort dann ein Sandwich bestellt und mit neuer Energie wieder an die Arbeit. Im Cafe war es leider sehr klimatisiert, sodass wir nach einiger Zeit wieder zurück ins Hostel sind. Dort wurde sich nochmal ausgeruht und weiter gemacht, bis es dann zur Seilbahn ging. Die Seilbahn ist südlich vom Hostel gelegen und bietet eigentlich eine tolle Sicht über das Meer. Trotz des wenig sonnigen Wetters waren wir dann unterwegs dorthin. Bis wir ankamen war es leider auch schon dunkler, was zur Folge hatte, das man nicht mehr so viel sehen konnte. Dafür ließ sich aber die Beleuchtung der Gondeln umso besser betrachten, genauso wie die „Skyline“ bei Nacht. Nach einigen vielen Fotos ging es dann wieder zurück und zum Abendessen. Die Wahl viel spontan bei der Suche nach Restaurants auf Chicago Style Pizza. Die Pizza war wirklich eine Käsewucht und sehr lecker. Ich werde das letzte Stück von gestern wahrscheinlich jetzt im Zug noch essen. Hier gibts die Bilder:

Heute (Dienstag) war das Wetter leider nicht so viel besser. Nachdem meine Bekannte noch ein interessantes Museum gefunden hatten, ging es heute Vormittag dorthin. Dafür mussten wir leider auch wieder etwas länger mit der U-Bahn fahren. Das Museum war wirklich toll. Hauptfokus lag auf verschiedenen Lichtinstallationen. Sowohl als bemalte Wand mit eingebauten Bildschirmen, als auch einfach als riesiger LED Boden mit LED Wand. Man konnte dort viele verschieden „Videos“ sehen, die von einfach zur Wald bis hin zu bunten Farben, Formen und Blumen reichten. Zusätzlich zum großen Hauptraum gab es noch ein paar kleinere Räumen, in denen man z.B. auch das Abendmahl begleiten konnte. Einer der anderen Räume war eigentlich verspiegelt und mit einer LED Decke ausgestattet. Insofern gab es bei diesem Museum wirklich viel zu sehen. Nach ebenfalls wieder vielen Fotos ging es dann noch Brunchen/Mittagessen. Da die Lokale diesesmal zahlreicher waren, hatten wir auch schnell eins gefunden. Das Essen war wirklich sehr gut und vor allem größer als man auf der Karte erahnen konnte. Nach diesem Geschmacksfestival ging es dann für meine Bekannte schon zum Hostel zurück, das sie noch zum Flughafen musste. Ich hatte noch etwas mehr Zeit und bin dafür noch zum zweiten großen Strand gelaufen, dem Gwangalli Beach. Dieser ist etwas kleiner als der Haeundae. Ich bin kurz am Strand entlang spaziert, bevor es dann auch für mich wieder zum Bus Richtung Hostel ging. Am Hostel angekommen, einmal alles eingepackt und zur Busan Station. Geplant war noch ein Meeting mit meinem Prof für den HiWi, das aber nicht klappte, da der Prof zu spät war, wegen eines anderen Meetings. Jetzt gibts am Donnerstag den neuen Versuch dafür sogar in Person, statt nur online. Mein Prof meldete sich noch für den neuen Termin, als ich schon im KTX platzgenommen hatte. Da einen Teil der Strecke mit dem KTX zu fahren nicht viel teurer war, als mit dem Bummelzug und ich unbedingt KTX fahren wollte, bin ich für eine Station KTX gefahren. Eine Station klingt jetzt erstmal nach nicht viel, waren aber glaub dann 50 bzw 60km, die der zurücklegte. Die 300km/h fühlen sich im ICE etwas ruhiger an, aber dennoch immer wieder faszinierend. An der nächsten Station bin ich dann wieder in den Bummelzug umgestiegen, in dem ich jetzt noch sitze und euch schreibe. Hier noch die Bilder:

Das war’s erstmal wieder von mir. Morgen und übermorgen wieder Uni und Meetings, Freitag noch nicht klar. Bleibt gesund und bis dahin.
LG Jakob