02.11.2021 – Ein Ausflug nach Daejeon und Daegu, ein Unitag und ein Besuch bei Lotte World (was ist das wohl? – Auflösung gleich)
Hi zusammen, hier bin ich wieder! Diesesmal mit den versprochenen Bildern aus Daejeon und Daegu. And let’s go!
Am Freitag sind wir noch gut in Daejeon angekommen. Da wir ein bisschen zu früh waren und meine Bekannte noch eine Univorlesung hatte, haben wir uns zuerst ein Cafe gesucht. Dort hat dann jeder von uns noch sein Uni Business erledigt, bevor es dann zum Hostel ging. Im Hostel haben wir dann erstmal eingecheckt und uns eingerichtet. Anschließend ging es zuerst zu einer der Hauptfußgängerstraßen. Dort haben wir uns ein bisschen umgeschaut und noch eine Arcade gefunden. Das ausgesuchte Spiel war ein Tanzspiel, sowas wie Just Dance. In Korea gibt es dafür dann einen riesigen Fernseher, laute Lautsprecher und ein Bodenpanel mit Tasten auf die man dann hüpfen muss, je nachdem was der Bildschirm gerade anzeigt. Die erste Runde wollten wir eigentlich zu zweit im Duell bestreiten, aber das Spiel ließ uns nicht. So wurde die erste Tanzrunde von jedem alleine bestritten. Im zweiten Versuch klappte es dann und wir konnten gegeneinander antreten. Ich hab durch die Bank weg verloren, sah aber beim Zuschauen bestimmt lustig aus. Anschließend ging es noch ein bisschen weiter durch die Straßen und durch Zufall haben wir unser nächstes Ziel erreicht und zwar eine Bäckerei. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, wirklich eine Bäckerei? Aber ja, eine Bäckerei. Und nicht nur irgendeine, sondern die wahrscheinlich beste in Korea. Dort gab es neben den üblichen Verdächtigen auch normales Brot. Vollkornbrot, Chiabatta und viele weitere leckere Sachen, die man sonst nur schwierig findet. Das besondere an dieser Bäckerei ist auch, dass es sie nur in Daejeon hat. Somit nehmen manche Leute auch in der Bäckerei etwas mit nach Hause, als Souvenier. Nach der Bäckerei ging es dann weiter über einen oder sogar mehrere Märkte. Die waren alle nicht so ganz auseinander zu halten, da sie mehr oder weniger in einander über gingen. Dort gab es dann von Früchten, Fisch, Fleisch, Reis, Kleidung, Haushaltsutensilien wieder einmal alles. Nach den Märkten ging es dann in die U-Bahn zu nächsten Station, den Fußbädern. Das ganze sind öffentlich zugängliche Füßbäder oder „Flüsse“, die sogar beheizt sind. Bevor man aber da einfach drin rum tapst, muss man sich erstmal die Füße waschen. Da es aber schon relativ dunkel war und wir nicht auch noch nasse Füße haben wollten, haben wir diese Sehenswürdigkeit nur besichtigt. Als nächstes wollte ich dann noch zu den Expo Brücken. Hierfür mussten wir leider ein wirklich sehr gutes Stück laufen. An den Brücken angekommen, habe ich noch ein paar Fotos gemacht und wir sind anschließend mit dem Bus zurück ins Hostel. Im Convenience Store noch ein Abendessen gekauft und dann war der Tag auch wieder vorbei. Hier noch die Bilder:

Brooooot 
Überdachung der Hauptfußgängerstraße 
LED Kunst im Boden 
Auf der rechten Seite ist ein Teil des Bads zu sehen 
Die Expo Brücken 
Und der Platz vor dem Expo Turm
Am Samstag ging es dann in der Früh weiter nach Daegu. Da wir dort auch wieder früh ankamen, haben wir unsere Sachen schon im Hostel deponiert und sind anschließend ein Teil der verschiedenen Marktstraßen abgelaufen. Die „Altstadt“ besteht nämlich eigentlich aus vielen verschiedenen brachenspezifischen Straßen. So gibt es eine Straße für Farben, eine für Textilien, eine für Maschinenteile usw… Da Daegu aber auch bekannt für seine Medizinhistorie ist, gibt es natürlich auch eine Medizinstraße. Diese sind wir dann entlang gelaufen und man konnte alles mögliche an Kräutern oder Wurzeln in verschiedenen Läden kaufen. Anschließend sind wir noch durch einen kleinen, älteren Teil gelaufen, der noch sehr traditionell belassen war. Dort haben mein Bruder und ich auch damals einen Hanok Stay gemacht (Hanok ist die Bezeichnung für den traditionellen Hausbaustil). Durch das Viertel hindurch ging es danach zum größten Markt in Daegu. Dort sind wir auch wieder die ganzen Straßen hoch und runter gelaufen und diesesmal sogar mit relativ vielen Menschen zwischendrin. Auf dem Markt, hat man wie in Daejeon, fast alles gefunden. Lebensmittel gegenüber von Textilien oder Stoffen. Auf der anderen Seite dann Essenstände und frisches Obst und Gemüse. Nach zwei Runden durch das Gewusel sind wir wieder zurück in das Hanok Viertel und haben uns in einem der Cafes noch niedergelassen. Mit Tee und Limonade wurde dann die Zeit bis zum Einchecken ins Hostel überbrückt. Nachdem im Hostel dann wieder alles eingerichtet und verstaut war, ging es noch zu einem Thailänder, den wir als Empfehlung von Bekannten bekommen hatten. Leider stellte sich heraus, dass es diesen nicht mehr gab. So haben wir kurzerhand eine Alternative gesucht und auch gefunden. Wir mussten leider ein bisschen warten, aber das hatte sich am Ende gelohnt, da das Essen wirklich lecker war. Anschließend sind wir noch in eine Bar, um ein bisschen Halloween zu feiern, wobei die Bar, in der wir landeten, zum Glück nicht von Partywütigen Halloween Gästen überrannt wurde. Die Bar bot eine wirklich große Karte an Cocktails und so haben wir diverse probiert. Um Mitternacht war dann Schluss und es ging wieder Heim. Diesesmal aber in einer noch größeren Menschenmasse als zuvor, da jeder Laden nun zu gemacht hatte und alle Gäste auf die Straße strömten. Dort konnte man dann eine wirklich bunte Vielfalt an Kostümen bestaunen.

Ganz viel Ginseng 
Der volle Markt 
Blick auf ein Hanok Haus
Vorgestern (Sonntag) ging es dann in der Früh zum Zug Richtung Seoul. Da wir am Vortag die Verbindungen nochmal nachgeschaut hatten, stellten wir mit erschrecken fest, dass am Nachmittag alle Züge ausgebucht waren. So haben wir uns am Vortag schon entschieden einen der verbliebenen Züge zu buchen. Also auf zum Bahnhof und in den Zug und schon ging die gemütliche Reise von Daegu nach Seoul los. Ca. 3,5h später waren wir dann wieder in der Hauptstadt. Von dort ging es dann für jeden wieder Heim und zu Hause wurde dann noch ein bisschen Aufgeräumt und für Ordnung gesorgt. Hier noch ein paar Bilder aus dem Zug:
Gestern (Montag) war dann wieder Uni angesagt. Nach der ersten Vorlesung kam die nächste und danach noch eine. Soweit alles nicht besonders spannend. Allerdings fehlt mir immer noch eine Vorlesung, die der Professor normalerweise pünklichst Sonntagabend hochlädt. Ich bin gespannt, wann die noch online gestellt wird… Abends ging es dann noch eine Runde Laufen, um ein bisschen noch draußen gewesen zu sein.
Heute (Dienstag) war ich mit meiner Bekannten noch in der Lotte World. Wer sich überlegt hat kann das jetzt hier überprüfen. Lotte World ist nämlich ein Freizeitpark und zwar ein relativ großer, mitten in der Stadt. Lotte ist hier eigentlich eine sehr bekannte Market, die außerhalb von Korea wahrscheinlich niemand kennt. Lotte ist eigentlich ein relativ großes Unternehmen, das von Lebensmitteln, bis hin zu Kleidung oder Freizeitangeboten, alles mögliche anbietet. Darunter eben auch den Freizeitpark. Gemeinsam sind wir dann gegen späten Mittag los, auf die andere Seite der Stadt. An der Kasse haben wir unsere online Voucher noch gegen richtige Tickets eingetauscht und los ging der Spaß. Zuerst sind wir in den Außenbereich, um dort ein paar Attraktionen zu fahren. Das erste was wir gefahren sind, war die Gyro Swing. Quasi eine sehr große Schaukel, an der unten so ein Ufo mit den Leuten ging, was sich dann während der Fahrt gedreht hat. Leider mussten wir etwas anstehen, da doch relativ viel los war. Mir gefiel das die Fahrt wirklich gut. Fast wie Oktoberfest daheim. Als nächstes haben wir uns dann an die Achterbahn nebenan gewagt. Für die war die Schlange leider noch länger, aber die Zeit lies sich gut mit Essen überbrücken. Auch die Achterbahn war eine sehr tolle Fahrt, wobei ich mir etwas Sorgen gemacht habe, ob ich, wenn ich meine Arme ausstrecke, nicht doch irgendwo hängen bleibe… Aber es ist noch alles dran uns somit war das auch kein Problem. Nach der Achterbahn gab es noch zwei Attraktionen, von denen ich eine unbedingt fahren wollte. Entweder der Gyro Drop (Freefall Tower) oder Bungee Drop (Freefall Tower aber mit mehreren Falls). Da für den Bungee Drop einige Leute schon anstanden, fiel die Wahl eigentlich auf den Gyro Drop. Dort stellte sich aber heraus, dass der gerade nicht in Betrieb war. Allerdings wurde gerade eine Testfahrt durchgeführt und damit begann auf einemal ein Ansturm auf das Fahrgeschäft. Schnell hinterher und in die Schlange, damit man nicht so lange warten muss. Und tatsächlich, kurz darauf gings los. Zwei Fahrten musste ich leider noch waren, aber dann war ich mit dran. Als erstes wird man so ganz gemütlich hochgezogen, bis das ganze etwas schneller wird. Oben hat man dann ein bisschen Zeit, sich umzuschauen, bevor es dann irgendwann wieder nach unten geht. Wann? Überraschung! Jetzt fällt man da kurz runter und wird unten wieder gebremst. Das wars auch schon, aber trotzdem ein heiden Spaß. Anschließend ging es nach drinnen. Dort haben wir noch eine Wildwasserbahn besucht und eine weitere Achterbahn. Für eine letzte Attraktion hat dann leider nicht mehr die Zeit gereicht, da wir uns später noch mit einer Bekannten zum Abendessen verabredet hatten. So ging es dann wieder zurück und lecker Indisch essen. Hier noch die Bilder:

Der Indoor Bereich 
Der Outdoor Bereich (kommt bekannt vor das Motiv?) 



Morgen gibt es am Vormittag erst wieder Uni und am Nachmittag ein bisschen wandern. Donnerstag wahrscheinlich nur Uni und am Freitag mal schauen. Besonders freu ich mich schon auf das Wochenende, da ich endlich segeln gehen werde. Ich erzähle dann wie es war.
Bis dahin und bleibt gesund.
LG Jakob



