27.09.2021/28.09.2021 – Ein Besuch auf der Insel Udo, meine erste evtl zweite Reiterfahrung und ein normaler Unitag
Hallo zusammen, hier bin ich wieder 😀
Diesemal war ich die letzten Tage auf der Insel Udo, habe meine erste wirkliche Reiterfahrung gemacht und einen normalen, voll gestopften Unitag hintermich gebracht. Ausführliches gleich hier ^^
Vorgestern (Samstag) ging es auf die Insel Udo. Udo ist eine kleine Insel hier in der Nähe (ca. 15-30 Minuten mit einer Fähre) die ein paar schöne Attraktionen zu bieten hat. Udo hat außerdem noch eine große Geschichte, die ich aber erst genauer nachschauen muss. Udo ist nämlich vor allem bekannt für die Taucherinnen, die seit mehreren Generationen Muschen tauchen gehen. Das alles haben sie und machen sie nach wie vor mit einfachem Equipemt und der Erfahrung vieler Generationen vor ihnen (wie gesagt, genaues müsste ich noch nachlesen). Das interessante daran ist, dass es tatsächlich nur Taucherinnen und keine Taucher sind, die dieser Arbeit nachgehen. Wie viele heute noch das machen weiß ich leider nicht genau, aber die Tradition ist nach wie vor am Leben. Udo ist aber nicht nur wegen seiner Geschichte sondern zum Beispiel auch wegen der Erdnüsse hier bekannt. So kann man hier diverse Gerichte mit Erdnussfüllung oder Zusatz bekommen (dazu gleich mehr). Am Samstag ging es nach einem entspannten Start Richtung Fährhafen, um auf die Insel Udo zu kommen. Kurz noch die Tickets für die Fähre gekauft und schon ging es los mit einer etwas schaukeligen Bootfahrt. Nachdem ein paar Koreaner auf die Idee kamen Möwen während der Überfahrt mit Chips zu füttern, ergab sich daraus ein lustiges Schauspiel von einer handvoll Möwen, die dem Schiff hinterher flogen, bzw. hinterher gesegelt sind und die Chips entweder in der Luft gefangen haben, ins Wasser gestürtzt sind, um sich den Rest zu schnappen, oder sogar tatsächlich die Chips aus der Hand gefressen haben. Insgesamt verfolgte uns so ein relativ großer Schwarm an hungrigen Möwen bis kurz vor der Ankunft auf Udo. In Udo angekommen war der nächste Schritt erstmal einen fahrbaren Untersatz zu finden, da die Insel doch so groß ist, dass es zu Fuß etwas zu viel Laufen wäre. Nach ein paar Ständen stellt sich aber heraus, dass man für alles höher motorisiertes leider einen Internationalen Führerschein benötigt, den keiner von uns dabei hatte. So fiel die Wahl schlussendlich auf E-Bikes, da diese auch ohne Führerschein zu mieten waren. Mit zwei E-Bikes im Gepäck ging es dann auch schon los einmal rund um die Insel. Zwischendrin gab es noch ein paar Stops für Mittagessen, Fotos und Getränke und nach ca 2h waren wir fast einmal um die Insel und beschlossen in die Inselmitte zu fahren. Dort gab es das Community Center und einen relativ großen Supermarkt, den wir noch besuchten. Danach ging es noch einmal kreuz und quer durch die Insel bevor wir dann unsere E-Bikes wieder abgeben mussten. Zum Einen, weil es kurz vor fünf war, zum Anderen weil der Akku dann doch auch mal leer war. Nachdem wir die Bikes abgegeben hatten, ging es mit der Fähre wieder zurück und noch zum Abendessen. Bilder des ganzen Ausfluges hier:

Die Insel Udo 
Möwen beim Essen 
Zwei chicke E-Bikes 
Stürmisches Meer 
Die Taucherinnen von Udo als Denkmal 
Fish and Chips als Abendessen 
Eis mit Erdnuss und Erdnusswaffel 
Strand mit Meer
Gestern (Sonntag) ging es dann Reiten. Die Gelegenheit bot sich dadurch, dass es hier in der Nähe einige Plätz gab, die das anbieten und meine Bekannte dafür feuer und flamme war. Also auf zu einem der Plätze, bei denen man sich anmelden konnte, um eine Rund mit einem Pferd zu reiten. Nachdem wir einen Ort gefunden hatten, ging es los. Am Ort selber stellte sich heraus, dass der Veranstalter nur Cash nahm, wer wills ihm verübeln. Das Problem an der Sache war nur, dass wir nicht genug Cash hatten. Also ging es kurz danach auf die Suche nach einer Bank und vier Banken und sechs Geldautomaten später, spucke das Ding dann endlich Won aus. Kurz den Veranstalter bezahlt und hoch hinauf auf die Pferde. Die erste Rund wurden wir an der Straße entlang geführt, bis wir den Strand erreichten. Am Strand gab es ein paar Bilder und dann durften wir auch selber reiten. Trab klappte schon halbwegs gut, währen Galop eher noch nicht so das Wahre war. Anschließend ging es vom Strand wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ich muss sagen, die Erfahrung war wirklich toll! Allerdings müsste ich noch sehr viel Üben, bis ich das Ganze auch ohne Hilfe kann. Evlt muss ich das zu Hause nochmal ausprobieren. Nach dem Reiten ging es dann noch zum Sunrise Peak. Das ganze ist eine Vulkan Caldera, die als Nationalpark geschützt ist. Nach einem kleinen Eintrittspreis darf man sich dann an die vielen hundert Stufen bis zum Gipfel machen. Diese waren nach kurzer Zeit aber geschafft und oben erwartete einen dann eine tolle Aussicht auf die zum Fuß liegende Stadt und die grüne und bewachsene Caldera. Nach ein paar Fotos und einem kleinen Snack ging es dann wieder runter und nach einem kleinen Zwischenstopp in einem Cafe zum Abendessen und anschließen nach Hause. Hier die Bilder:

Ich auf Pferd… 
Der Sunrise Peak 
Verschiedene Steinformationen 
Blick auf die Stadt 
Blick auf die Caldera 
Kleine Bucht am Peak 
Nach wie vor ein stürmisches Meer
Heute (Montag) war dann eher ein ganz „normaler“ Tag. Der Tag begann mit Vorlesungen, dann ging es Mittagessen, die restliche Zeit bis zur nächsten Vorlesung überbrücken und anschließend drei Stunden weiter mit Vorlesungen bis zum Abend. Zum Abendessen gab es dann diesesmal Pasta und anschließend ging es noch in eine kleine Bar. Die Bar hatte ein wundervolles Ambiente und außerdem einige vierbeinige Gäste, die natürlich jeden beschnuppern und abschlecken mussten. Nach einem gemütlichen Abend ging es dann wieder Heim, wovon ich euch nun schreibe. Hier noch ein paar Bilder vom Essen (lecker :D):

Morgen geht es dann wieder nach Hause Richtung Seoul und weiter mit dem alltäglichen Wahnsinn. Ich melde mich dann bei euch wieder in ein paar Tagen. Bis dahin.
LG Jakob